All-Tag
Gratis bloggen bei
myblog.de

Sach ma was

Der Mensch kann wohl tun was er will, aber er kann nicht wollen was er will.

 Arthur Schopenhauer

 

mehr findet ihr unter Sach ma was 

12.9.07 23:11


Charlie Chaplin - Der grosse Diktator, 1938 geschrieben

Es tut mir leid, aber ich möchte nun mal kein Herrscher der Welt sein, denn das liegt mir nicht. Ich möchte weder herrschen noch irgendwen erobern, sondern jedem Menschen helfen wo immer ich kann; den Juden, den Heiden, den Farbigen, den Weißen. Jeder Mensch sollte dem anderen helfen, nur so verbessern wir die Welt.
    Wir sollten am Glück des Anderen teilhaben und nicht einander verabscheuen. Haß und Verachtung bringen uns niemals näher. Auf dieser Welt ist Platz genug für jeden, und Mutter Erde ist reich genug um jeden von uns satt zu machen.
    Das Leben kann ja so erfreulich und wunderbar sein, wir müssen es nur wieder zu leben lernen! Die Habgier hat das Gute im Menschen verschüttet, und Mißgunst hat die Seelen vergiftet und uns im Paradeschritt zu Verderben und Blutschuld geführt.
    Wir haben die Geschwindigkeit entwickelt, aber innerlich sind wir stehengeblieben. Wir lassen Maschinen für uns arbeiten, und sie denken auch für uns. Die Klugheit hat uns hochmütig werden lassen und unser Wissen kalt und hart. Wir sprechen zu viel und fühlen zu wenig. Aber zuerst kommt die Menschlichkeit und dann erst die Maschinen. Vor Klugheit und Wissen kommt Toleranz und und Güte. Ohne Menschlichkeit und Nächstenliebe ist unser Dasein nicht lebenswert.
    Aeroplane und Radio haben uns einander nähergebracht. Diese Erfindungen haben eine Brücke geschlagen von Mensch zu Mensch, die erfassen eine allumfassende Brüderlichkeit, damit wir alle Eins werden.
    Millionen Menschen auf der Welt können im Augenblick meine Stimme hören. Millionen verzweifelter Menschen , Opfer eines Systems, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, Unschuldige zu quälen und in Ketten zu legen. Allen denen, die mich jetzt hören, rufe ich zu "Ihr dürft nicht verzagen!". Auch das bittere Leid, das über uns gekommen ist, ist vergänglich. Die Männer die heut die Menschlichkeit mit Füßen treten, werden nicht immer da sein! Ihre Grausamkeit stirbt mit ihnen, und auch ihr Haß. Die Freiheit, die sie den Menschen genommen haben, wird ihnen dann zurückgegeben werden. Auch wenn es Blut und Tränen kostet, für die Freiheit ist kein Opfer zu groß.
    Soldaten, vertraut Euch nicht Barbaren an, Unmenschen, die Euch verachten und denen Euer Leben nichts wert ist; Ihr seid für sie nur Sklaven, Ihr habt das zu tun, das zu glauben und das zu fühlen. Ihr werdet gedrillt, gefüttert, wie Vieh behandelt und seid nichts weiter als Kanonenfutter. Ihr seid viel zu schade für diese verwirrten Subjekte, diese Maschinenmenschen mit Maschinenköpfen und Maschinenherzen. Ihr seid keine Roboter, Ihr seid keine Tiere, Ihr seid Menschen!
    Bewahrt Euch die Menschlichkeit in Euren Herzen und haßt nicht! Nur wer nicht geliebt wird, haßt! Nur wer nicht geliebt wird.
    Soldaten, kämpft nicht für die Sklaverei, kämpft für die Freiheit! Im 17. Kapitel des Evangelisten Lukas steht: "Gott wohnt in jedem Menschen". Also nicht in einem oder einer Gruppe von Menschen. Vergeßt nie, Gott lebt in Euch allen, und Ihr als Volk habt allein die Macht, die Macht Kanonen zu fabrizieren, aber auch die Macht Glück zu spenden. Ihr als Volk habt es in der Hand, dieses Leben einmalig kostbar zu machen, es mit wunderbarem Freiheitsgeist zu bedringen.
    Daher im Namen der Demokratie: laßt uns diese Macht nutzen, laßt uns zusammenstehen! Laßt uns kämpfen für eine neue Welt, für eine anständige Welt, die Jedermann gleiche Chancen gibt, die der Jugend eine Zukunft und den Alten Sicherheit gewährt. Versprochen haben die Unterdrücker das auch, deshalb konnten sie die Macht ergreifen. Das war Lüge, wie überhaupt alles, was sie Euch versprachen, diese Verbrecher!
    Diktatoren wollen die Freiheit nur für sich, das Volk soll versklavt bleiben. Laßt uns diese Ketten sprengen, laßt uns kämpfen für eine bessere Welt, laßt uns kämpfen für die Freiheit in der Welt, das ist ein Ziel für das es sich zu kämpfen lohnt!
    Nieder mit der Unterdrückung, dem Haß und der Intoleranz. Laßt uns kämpfen für eine Welt der Sauberkeit, in der die Vernunft siegt, in der Fortschritt und Wissenschaft uns allen zum Segen gereichen. Kameraden! Im Namen der Demokratie, dafür laßt uns streiten!
12.9.07 22:59


Charlie Chaplin - Der grosse Diktator, 1938 geschrieben

"I'm sorry but I don't want to be an emperor. That's not my business. I don't want to rule or conquer anyone. I should like to help everyone if possible; Jew, Gentile, black men, white. We all want to help one another. Human beings are like that. We want to live by each others' happiness, not by each other's misery. We don't want to hate and despise one another. In this world there is room for everyone. And the good earth is rich and can provide for everyone. The way of life can be free and beautiful, but we have lost the way. Greed has poisoned men's souls; has barricaded the world with hate; has goose-stepped us into misery and bloodshed. We have developed speed, but we have shut ourselves in. Machinery that gives abundance has left us in want. Our knowledge as made us cynical; our cleverness, hard and unkind. We think too much and feel too little. More than machinery we need humanity. More than cleverness, we need kindness and gentleness. Without these qualities, life will be violent and all will be lost. The aeroplane and the radio have brought us closer together. The very nature of these things cries out for the goodness in man; cries out for universal brotherhood; for the unity of us all. Even now my voice is reaching millions throughout the world, millions of despairing men, women, and little children, victims of a system that makes men torture and imprison innocent people. To those who can hear me, I say "Do not despair." The misery that has come upon us is but the passing of greed, the bitterness of men who fear the way of human progress. The hate of men will pass, and dictators die, and the power they took from the people will return to the people. And so long as men die, liberty will never perish.
Soldiers! Don't give yourselves to these brutes who despise you, enslave you; who regiment your lives, tell you what to do, what to think and what to feel! Who drill you, diet you, treat you like cattle and use you as cannon fodder! Don't give yourselves to these unnatural men---machine men with machine minds and machine hearts! You are not machines! You are men! With the love of humanity in your hearts! Don't hate! Only the unloved hate; the unloved and the unnatural. Soldiers! Don't fight for slavery! Fight for liberty! In the seventeenth chapter of St. Luke, it is written that the kingdom of God is within man, not one man nor a group of men, but in all men! In you! You, the people, have the power, the power to create machines, the power to create happiness! You, the people, have the power to make this life free and beautiful, to make this life a wonderful adventure. Then in the name of democracy, let us use that power. Let us all unite. Let us fight for a new world, a decent world that will give men a chance to work, that will give youth a future and old age a security. By the promise of these things, brutes have risen to power. But they lie! They do not fulfil that promise. They never will! Dictators free themselves but they enslave the people! Now let us fight to free the world! To do away with national barriers! To do away with greed, with hate and intolerance! Let us fight for a world of reason, a world where science and progress will lead to the happiness of us all. Soldiers, in the name of democracy, let us unite!"
12.9.07 22:56


Flucht nach hinten

Wieso fällt es mir so leicht, mich für kleine, nichtige Tätigkeiten  zu interessieren, wenn ich so viel wichtiges zu tun hätte? Es ist unglaublich, eigentlich müsste ich einen Job suchen, aber ich vertüdle meinen Tag mit Computerspielen und freue mich am Ende sogar noch wirklich über das Erreichte...

Vor nicht all zu langer Zeit habe ich mich noch darüber amüsiert wie Menschen, die keine oder wenig Freunde oder Hobbies haben sich in die Traumwelt der Onlinespiele flüchten, um sich als wichtiges Mitglied eines "Clans" die anerkennung zu holen die sie im realen leben nicht erhalten. Nur warten die "Freunde" da auch nur auf dich, weil sie ohne dich eine Aufgabe nicht lösen könnten, nicht etwa weil sie deine Persönlichkeit schätzten oder sich mit dir unterhalten wollten (ok, einige sicher auch). Das ist auch kein leeres gerede, ich kenne mehrere sehr ambitionierte Spieler, die auch keine Hemmungen haben ihre Freundin einmal mehr zu versetzen um endlich an die erwünschte Ausrüstung zu gelangen.

naja und jetzt gehe ich in die selbe Richtung, glückwunsch...

3.9.07 22:41


Schmetterlingseffekt

Heute vor 10 Jahren starb Prinzessin Diana. Natürlich weiss auch ich noch, wie ich davon erfahren habe und wie es mich, wider Erwarten, zimlich betroffen gemacht hat. Ob sie wirklich die Prinzessin der Herzen war, kann ich nicht sagen, pikant ist einfach dass eine Tageszeitung sie kurz vor ihrem Tot nochauf der Frontseite als "Prinzessin dumm wie Brot" bezeichnet hatte...

Ganz sicher sollte man aber ihr Engagement gegen Landminen und für die Kinder und Armen dieser Welt in Erinnerung behalten und nach Möglichkeiten unterstützen.

 Nun zum Titel: Meine Freundin und ich haben uns über Prinzessin Diana unterhalten und dabei kam etwas interessantes zu Tage.

Charles "musste" (laut meiner Freundin) Diana heiraten, weil die Queen Mom eine Jungfrau für den Thronfolger wünschte, dass dieser sich aber lieber mit Camilla Parker-Bowles verheiratet hätte war ihr ziemlich einerlei.

 Interessant ist nun, was diese eine "Sturheit" alles nach sich zog, die königliche Familie musste mehr Krisen bewältigen, hat mehr an Symphatien verloren und stand vor der Bevölkerung nie mehr schlechter da, als nach dieser verhängnisvollen Entscheidung - und als wäre das nicht genug: Am Ende hat Charles doch noch die unbeliebte und alles andere als jungfräuliche Camilla geehelicht... tja.. da hammer's wieder

Ist das nun Schicksal oder erreicht man (Charles) im Leben was man möchte, wenn man nur lange genug daran festhält?

31.8.07 16:31


Tag 3

 

Kann bereits erste Vortschritte verbuchen! An dieser Stelle vielen Dank an das nette Mädel mit dem tollen Blog - http://www.mein-leben-online.de.md/ - unbedingt mal ankucken!!

 

Was noch? hab grad ne Verabredung mit einer alten Bekannten hinter mir, jetzt ist gerad 02.13, eigentlich wollte ich um elf im Bett sein... Aber nach einem Jahr mit wenig Kontakt gibt's doch noch erstaunlich viel zu erzählen.

Sind die besten Freunde eigentlich die, welche man selten sieht?? oder diejenigen, die man lange nicht sieht und sich auf anhieb wieder versteht.

 

werd mal drüber schlafen. in diesem Sinne

 

 

30.8.07 02:17